HOME ARBEITEN/AKTUELLES BIOGRAFIE KONTAKT PRESSE   Millimeterarbeit Die Kunst der Tüte Bilder
mit anderen Worten
Klamotten,
Samt und Seide, Stoff
klein und fein, Osterhasen Es weihnachtet sehr Augenblicke
und Geheimnisse
Haschen nach Wind
Aktuelles

millimeterarbeit

bitter - süß
Eröffnung Fr 24. Februar 2012, 19 bis 23 Uhr
geöffnet bis 6. März Mo bis So 15 - 20 Uhr
Galerie artclub, Melchiorstr. 14, 50670 Köln


Stoff
im Dialog mit Petra Deus
68elf, Mediapark 8A, 50670 Köln
Eröffnung
Fr 10. Februar 2012 um 19 Uhr
geöffnet bis 31. März Sa / So 15 - 19 Uhr

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millimeterarbeit


Weihnachtshase - Ostermann
Performance So, 16. Oktober 2011 um 17 Uhr
Installation bis 22. Januar 2012



Kunstmenü - Die Nachspeise
Kunst-Raum-Akademie Weingarten
Der Confiserie Heilemann danke ich für die freundliche Unterstützung.
Foto: Karin Volz


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sterntaler
Sterntaler

Performance im Ulmer Museum
am Sa, 17. September 2011
um 21 Uhr
während der Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm

Ob getarnt als Weihnachtsmann oder als Osterhase,
ob zerbrochen, geschmolzen oder kombiniert mit anderen Materialien: Die Schokolade hat es Ruth Knecht angetan.
In ihrer Performance "Sterntaler" enthüllt sie die goldglänzenden Schokoträume unserer Kindheit. Ihrer Schokoschwere längst beraubt, rieseln die Alutaler zu Boden. Es ist nicht alles Gold, was glänzt, der wahre Schatz findet sich verborgen: die lockende Schokolade. Als Symbol der Nächstenliebe gehütet, um zu geben. Ist es nur ein Märchen?
Ruth Knecht lässt den Besucher an dieser Märchen- und ihrer Kunstwelt teilhaben. Ein Kunstgenuss ganz besonderer Art.
Constanze Küsel







millimeterarbeit
Ausstellung Galerie im Schlosspavillon, Ismaning,
Februar / März 2010 >hier klicken

Knochenarbeit

Ausgangspunkt sind Menschenknochen,
die Ruth Knecht vor Jahren zufällig auf dem Erd-Abfall eines Friedhofs fand. Der Fund hatte sie erstaunt und erschreckt. Weniger weil es Knochen von Menschen waren. Sondern vielmehr, weil ihr plötzlich bewusst wurde, dass die moderne Konsumkultur in ihrem Geschäftsgebaren den Toten nicht einmal ihren Frieden und ihre ewige Ruhe belässt.
Seitdem bringt sie in malerisch-digitalen Collagen und rituellen Performances zum Ausdruck, dass alles menschliche Leben "Knochenarbeit" ist und zum Tode hinführt. Ruth Knecht kombiniert die Knochenfundstücke mit farbprächtigen Blumen oder lächerlichen Gartenzwergen und zeigt, dass wir das Leben nur angemessen verstehen und würdigen können, wenn wir es aus der Perspektive unseres unvermeidlichen Todes betrachten.

(Jürgen Kisters, Kölner Stadt-Anzeiger, 26. 8. 2010)